Weihnachten im Steuerrecht

Sie kommt bestimmt, die obligatorische Weihnachtsfeier.

 

Steuerrechtlich handelt es sich um eine Betriebsveranstaltung im eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers. Davon dürfen 2 Veranstaltungen pro Jahr durchgeführt werden. Mit der 3. Veranstaltung entfällt die nachstehende Lohnsteuerfreiheit.

 

Für die teilnehmenden Arbeitnehmer sind die erhaltenen Annehmlichkeiten lohnsteuerfrei. Allerdings nur, wenn diese nicht mehr als 110,00 € pro Kopf je Veranstaltung betragen. Ansonsten ist der übersteigende Betrag individuell lohnzuversteuern oder vom Arbeitgeber sind pauschal 25 % Lohnsteuer abzuführen.

 

Nachstehende Aufwendungen sind zum Beispiel einzubeziehen, um die 110 € Höchstgrenze zu ermitteln:

 

(angesetzt werden die Beträge einschließlich Umsatzsteuer)

 

-Speisen und Getränke, Tabakwaren, Süßigkeiten

-Reise- und Übernachtungskosten

-Aufwendungen für Räume, Musik, Kegelbahn, künstlerische und artistische Darstellungen

-Eintrittskarten für kulturelle und sportliche Veranstaltungen

-Geschenke

 

Achtung bei der Umsatzsteuer !

 

Die Finanzverwaltung ist der Meinung, dass bei Überschreiten vorgenannter Höchstgrenze der Vorsteuerabzug aus den gesamten Aufwendungen der Veranstaltung entfällt.